Aleksander Majkowski (in german)

ALEKSANDER MAJKOWSKI, geb. 1876 m Kościerzyna. Nach dem Gymnasiumabschluß in Chojnice (Konitz) studierte er Medizin in Berlin, dann in Greifswald, München und Zürich, wo er seinen Doktortitel bekommen hat. Dann begann er sein Praktikum als Arzt im Stadtkrankenhaus in Danzig und heimlich bekleidete er die Redakteurfunktion von „Gazeta Gdańska“ (Danziger Zeitung), einer einzigen polnischen Zeitung im nördlichen Grenzgebiet. Sein Lebenshauptziel wurde Wiedergeburt und Entwicklung der Kaschubei, Schutz Pommerns vor Gcrmanisierung. Er war Gründer und Führer der Jungkaschubischcn Bewegung, deren Organ die gesellschaftlich – kulturelle Zeitschrift „Gryf“ (herausgegeben von der Jungkaschubischcn Bewegung) wurde. Den I. Weltkrieg verbrachte er an verschiedenen Fronten Europas. In Jahren 1918-1920 war er einer der Führer der Militäror-ganisation Pommerns, und dann war er Mitglied der Grenzkomission.

1921 gründete er Familie und siedelte sich in Kartuzy an. Dort widmete er sich seiner Arzt- und Schrifstellertätigkeit. Er schloß seine berühmtesten Werke ab — den ersten kaschubischen Roman Żëcé i przigodë Remusa, „ein echter kaschubischer Spiegel“ und „Historia Kaszubów“ (Kaschubengeschichte, Gdingen 1938), der Roman Pomorzanie (Pommernleute) dagegen, der während des I. Weltkrieges geschrieben wurde, ist erst 1973 dank dem Kaschubisch — Pommcrschen Verein in Gdańsk erschienen.

Er starb 1938 in Gdingen und wurde auf dem Friedhof in Kartuzy beerdigt

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